Marienschülerinnen und Marienschüler beim Jugendstadtrat Leverkusen – Drei Tage Politik hautnah
Vom 10.-12. März fand im Leverkusener Rathaus der Jugendstadtrat 2026 statt. Mit dabei waren auch 5 Schülerinnen und Schüler der Marienschule. Über drei Tage hinweg konnten wir Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Politikerinnen und Politikern schlüpfen und aktiv mitgestalten, was in unserer Stadt verbessert werden könnte.
Zu Beginn wurden wir in vier verschiedene Fraktionen eingeteilt: die soziale, die konservative, die ökologische und die liberale Fraktion. In den ersten Tagen haben wir innerhalb unserer Fraktion Ideen gesammelt, diskutiert und daraus konkrete Anträge entwickelt.
Diese Anträge wurden anschließend in verschiedenen Ausschüssen weiter ausgearbeitet. Dazu gehörten die Bereiche Bauen und Planen, Soziales und Altenpflege, Bürgerbeschwerden und Umwelt sowie Schule und Kinder. Dort haben wir unsere Vorschläge genauer besprochen, verbessert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Ein Thema, das viele von uns beschäftigt hat, war zum Beispiel die Verbesserung der Schultoiletten. Aber auch andere Ideen zur Verbesserung des Lebens in Leverkusen wurden eingebracht.
Am letzten Tag fand dann der große Jugendstadtrat statt. Dort wurden alle Anträge vorgestellt und es wurde darüber abgestimmt – ganz wie in der „echten“ Politik. Auch der Leverkusener Bürgermeister Stefan Hebbel war anwesend und hat sich unsere Vorschläge angehört.
Besonders spannend war es zu erleben, wie unterschiedlich die Meinungen der Fraktionen waren und wie wichtig es ist, Kompromisse zu finden. Der Jugendstadtrat hat uns gezeigt, wie Politik in der Praxis funktioniert und wie viel Diskussion und Zusammenarbeit dahintersteckt.
Insgesamt waren die drei Tage eine sehr interessante Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde, der sich für Politik und Mitbestimmung interessiert.
Julian Moll, 8a










